Immer weniger Baustelle und immer mehr Dojo 😊

Weg des Kriegers im Bahnhof

Immer weniger Baustelle und immer mehr Dojo 😊

Am Wochenende vom 12. bis 14.08.2025 ging es nach Freital in Sachsen zum Polizeisportverein Freital e.V.. Dort fand der Taiso Basiskurs, Ausbildung zum Taiso-Lehrer im DJB statt. Das Programm beinhaltete Theorie und Praxis des Taiso. Der Begriff Taiso kommt aus dem japanischen und bedeutet Körpergymnastik und ist das 4. Element im Judo. Es ist aber nicht nur für Judo Interessierte sondern auch für allgemein Sport Interessierte geeignet. Auf dem Lehrgang wurde bekanntes Wissen aufgefrischt, neues Wissen kam dazu und es wurde reichlich geschwitzt. Und da es auch Judo spezifische Anwendungen gab, kam natürlich auch der Judogi 🥋 für Nage- und Ne-waza Techniken zum Einsatz 🙂 Super Referenten, super Programm, super Teilnehmer, super Räumlichkeiten und Verpflegung, super Wochenende 🙂🥋👍




Ausnahmsweise war am Samstag den 21.06.2025 mal keine Dojo Baustelle angesagt, sondern ich bin nach Ilmenau in Thüringen zu einem Ryukyu Kobudo Tesshinkan Seminar gefahren. Das Seminar wurde von Hagen Walter Sensei geleitet. Die Räume bzw. das Dojo wurde vom Bushido Ilmenau e.V. zur Verfügung gestellt. Die Trainingseinheiten wurden dem doch sehr warmen Wetter angepasst und es wurde viel auf kleine technische Feinheiten eingegangen und es gab für mich wieder ein paar Aha Momente 🙂 In der Pause wurde Verpflegung und Getränke gestellt und es gab von Ramona vom Bushido Dojo auch ihren berühmten Mandarinenkuchen 😋 Ich habe mich über eine Abwechslung von Dojo Baustelle 👷🥋 gefreut und wie offensichtlich zusehen auch über den Mandarinenkuchen 😉



Am Sonntag den 15.06. ging es wieder nach Nordhausen zum 6. Termin von 6×6 SaCO Intensiv Kurs mit Frank Pelny Sensei.
Thema für diesen Sonntag war Messer unterteilt in Übergaben, Drill, Übungskomplexe und Abwehr von Messerangriffen. Ein sehr ernstes Thema in der heutigen Zeit!
Ganz wichtig und wurde mehrfach beim Lehrgang erwähnt! Am besten wenn man kann immer Messerangriffen aus dem Weg gehen, weg rennen oder zum Beispiel mit einen Stuhl (die Füße zum Angreifer) oder einem Rucksack Abstand zwischen sich und den Angreifer bringen. Es wurden Videos gezeigt wie schnell es beim Angriff zu tödlichen Verletzungen kommen kann! Wenn euch jemand mit dem Messer bedroht dann gebt ihn das Geld, die Autoschlüssel oder was auch immer und riskiert nicht Euer Leben für die Dinge!
Man kann aber in Situationen kommen in der man nicht nur bedroht sondern angegriffen wird, das eigene Leben gefährdet wird und man nicht die Flucht ergreifen kann. Dafür wurden verschiedene Möglichkeiten gezeigt. Jeden muss aber bewußt sein das Selbstverteidigung nur funktionieren kann wenn man ständig übt und noch besser gar nicht erst in so eine Situation kommt bzw. man dieser aus dem Weg geht.
Trotz des sehr speziellen ernsten Themas wieder ein sehr schöner Lehrgangssonntag mit neuen Erkenntnisse und durch geschwitzten Gi 🙂
SaCO = Self-Defense and Close Combat



Am Sonntag den 11.05. ging es für mich wieder nach Nordhausen zum 5. Termin von 6×6 SaCO Intensiv Kurs mit Frank Pelny Sensei.
Thema war Verteidigung aus Bodenlage mit Untergliederung in Fallschule, Bodenkampfstellung, Würfe und Verteidigung aus Bodenlage.
Dieses mal schien es so das ich trotz des weißen Gürtels im SaCo als Judoka einigen anderen Teilnehmern, die z.B. vom Karate oder Jujutsu kommen, etwas im Vorteil war. Fallschule im Judo ist Grundlage und die Beweglichkeit aus dem Bodenkampf war auch merklich 🙂 Allerdings das neue und fordernde für Judoka…. nach der Fallschule ist noch lange nicht Schluss und ein Bodenkampf fern ab der Tatami mit gewaltbereiten Gegnern ist was anderes. Natürlich haben wir mit, aber auch ohne Matten Fallschule gemacht.
Man muss dazu sagen, das die Verteidigung aus Bodenlage nicht das primäre Ziel in der SaCO ist, aber in der Selbstverteidigung kann man sich die Situation leider nicht aussuchen. Auf der Flucht stürzen oder von hinten gestoßen werden! In diese Situation kann man kommen und somit in die Bodenlage. Man muss sich dort verteidigen können und möglichst schnell wieder in den Stand bzw in eine Verteidigungsstellung kommen und möglichst so das man den Angreifer im Blick hat. Da wird es bei der Judo Fallschule vorwärts interessant, denn man muss sich 180 Grad in die andere Richtung drehen. Im Boden darf man dann als Judoka ungewohnt auch mit Tritt- und Schlagtechniken arbeiten. Und auch ein paar schöne Beinhebel waren mit dabei.
Ebenfalls wie immer die Frank Pelny Sensei nicht kennen, hat er immer eine sehr gute methodische Übungsweise um auch Neulingen die Techniken zu vermitteln.
Alles im allen wieder ein wunderschöner Lehrgangssonntag 🙂👍👍👍 Ich freue mich auf den nächsten SaCO Termin und darauf die Techniken mit in die Judo SV einzubauen.
SaCO = Self-Defense and Close Combat Organization
Mehr Infos über die SaCO unter www.saco-defense.de

Dojo bezeichnet einen Trainingsraum für verschiedene japanische Kampfkünste wie z.B. Aikido, Iaido, Judo, Karate, Kendo, Kobudo oder Kyudo.
Worttrennung: Dō-jō
japanische Schriftzeichen: 道場
übersetzt: Ort des Weges
Mehr Infos unter: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dōjō
Anfahrt mit PKW, Kraftrad oder Fahrrad
Die Anfahrt mit dem PKW, Kraftrad oder auch mit dem Fahrrad (kann man sich schon erwärmen) ist ohne Probleme aus dem näheren Umfeld wie Leipzig, Markkleeberg, Zwenkau, Lützen, Bad Dürrenberg, Merseburg oder Schkeuditz möglich.
Aber auch aus Weißenfels, Halle-Saale oder Taucha kann man über die Bundesstraßen B87, B181 und B186 bzw. die Autobahnen A9, A14 und A38 unkompliziert das Dojo im Bahnhof erreichen.
Bahnhofstr. 14 b
04420 Markranstädt OT Großlehna
Parkplätze sind auf dem Grundstück vorhanden!
Standortansicht bzw. Routenplanung über Google Maps:
https://goo.gl/maps/8Pwp51pm7U868Lsz9

Anfahrt mit der Deutschen Bahn Abellio Regionalbahn Linie RB20
Ab Leipzig Hauptbahnhof über Möckern, Leutzsch, Rückmarsdorf, Miltitz und Markranstädt bis zum Bahnhof Großlehna fährt man nur ca. 22 Minuten.
Ab Naumburg über Leißling, Weißenfels, Großkorbetha, Bad Dürrenberg und Kötzschau bis zum Bahnhof Großlehna fährt man nur ca. 27 Minuten..
Der Fußweg beträgt unter einer Minute bis zum Dojo. Also auf der einen Seite vom Bahnhofgebäude ankommen und auf der anderen Seite ins Dojo gehen.

Anfahrt mit dem Bus
Mit dem Bus Linie 163 kann man das Dojo im Bahnhof ab Markranstädt in 9 Minuten bzw. ab Günthersdorf Nova Eventis in 16 Minuten erreichen.
Der Fußweg beträgt ca. 2 Minuten zum Dojo.
